Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag

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Es ist eine Frau abgebildet mit geschlossenen Augen. Sie synbolisiert Achtsamkeit.

Achtsamkeit: Für viele ist es nur ein Trendbegriff, andere haben es in ihren Alltag fest integriert. Zu welchen Personen gehörst du? Trendbegriff hin oder her, es lohnt sich, das Thema genauer zu betrachten. Außerdem kannst du durch Ausprobieren nichts verlieren, sondern nur gewinnen. Fakt ist: Die positive Wirkung ist wissenschaftlich belegt. Wir haben dir Tipps zusammengestellt, um deinen Alltag achtsamer zu gestalten. Doch zuerst beschäftigen wir uns mit dem Mehrwert, den du dadurch bekommst:


Was bewirkt Achtsamkeit?


Achtsam sein bedeutet bewusst den Moment zu leben und seine Gedanken nicht zu bewerten. Es hilft dir, mit Stress umzugehen, den Augenblick zu genießen und sorgt für innere Ruhe. Es wurde sogar nachgewiesen, dass durch die Achtsamkeitsmeditation Gehirn und Blut sich verändern. Das Angstzentrum schrumpft, – der Hormonpegel im Blut sinkt. Die Folge: Stress wird reduziert. Außerdem verhilft es dir zu mehr Selbstmitgefühl. All deine Gefühle und Gedanken dürfen da sein, du akzeptierst sie und nimmst dich damit selbst liebevoll an. Die meisten Achtsamkeitsübungen lassen sich ohne viel Aufwand in deinen Tag integrieren und schenken dir dafür ein entschleunigtes und bewussteres Leben.

  1. Halte inne und atme tief durch
    Im stressigen Alltag vergessen wir oft Pausen einzulegen und geben uns selten genug Raum für uns selbst. Nimm dir zwischendurch Zeit, schau einfach aus dem Fenster oder schließ deine Augen und konzentriere dich auf deinen Atem. Du bist die Beobachterin deiner Gedanken. Nimm sie einfach nur wahr. Wie geht es dir in diesem Moment? Versuche, das nicht zu bewerten, sondern lass es einfach nur da sein. Vielleicht ist das am Anfang schwer, aber Übung macht den Meister.
  2. Meditiere
    Die Meditation ist eine Konzentrationstechnik. Heutzutage gibt es im Internet sehr viele kostenlose Inhalte, die dir dabei helfen können. Du musst nicht unbedingt im Schneidersitz auf einem Kissen liegen, sondern kannst z.B auch einfach vor dem schlafen im Liegen meditieren. Also Kopfhörer rein und fünf bis 10 Minuten einer geführten Meditation lauschen. Das verbessert vielleicht sogar deine Schlafqualität. Meine Empfehlung für Einsteiger: https://www.youtube.com/watch?v=mn-KTgQnYg0
  3. Gehmeditation: Tue alles ganz bewusst
    Wusstest du, dass du sogar beim Gehen meditieren kannst? Dafür konzentrierst du dich wieder auf deinen Atem und versucht alle Ablenkungen in den Hintergrund treten zu lassen. Du kannst erst mal mit wenigen Minuten anfangen und dich bei Bedarf steigern. Beobachte dich und nimm wahr, wie du den Boden berührst. Egal wohin du unterwegs bist, – so kannst du dir ganz einfach eine kleine Auszeit schaffen.
  4. Vermeide Multitasking
    Diese Übung kannst du auf viele Tätigkeiten im Alltag übertragen. Versuche im Moment zu sein und dich auf eine Sache zu fokussieren. Es ist ohnehin effektiver, eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen. Dabei ist es egal, ob du gerade spülst, Kaffe trinkst oder telefonierst. Sogar beim essen kannst du dich in Achtsamkeit üben, denn oft machen wir das nebenbei. Nimm stattdessen alles ganz bewusst wahr.
  5. Schreiben: Wofür bist du dankbar?
    Wir Menschen neigen dazu, uns immer auf das schlechte zu konzentrieren und uns negative Ereignisse sogar besser zu merken. Früher war das für unser Überleben notwendig, aber heutzutage nicht mehr. Versuch, dieses Muster zu durchbrechen! Am besten führst du diese Übung morgens oder abends aus. Schnapp dir etwas zum schreiben oder besorg dir ein Achtsamkeitstagebuch. Überlege dir, wofür du heute dankbar bist und schreibe alles auf. Auch wenn dir viele Dinge selbstverständlich erscheinen, solltest du sie aufschreiben. Vielleicht siehst du, wie viel Schönes du heute wahrnehmen konntest, vielleicht auch nicht. Es muss und kann ja nicht jeder Tag schön sein, aber mit dieser Übung lernst du die kleinen Dinge wieder mehr zu schätzen.

Du siehst also, die achtsame Lebenskunst ist gar nicht schwer. Natürlich kannst du zusätzlich auch ein Achtsamkeitstraining besuchen. Für viele Kurse gibt es sogar mittlerweile Zuschüsse von Krankenkassen. Im Alltag konzentrierst du dich einfach auf jeden Augenblick, den du gerade durchlebst. Egal ob du den Haushalt machst, die Sonne genießt, arbeitest oder einfach nur atmest. Integriere Achtsamkeit einfach in deinen Alltag und beobachte, was sich verändert!

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